The Mighty Diamonds, bestehend aus Donald „Tabby“ Shaw, Fitzroy „Bunny“ Simpson und Lloyd „Judge“ Ferguson, wurden 1969 in Trenchtown, einem Kingstoner Suburb in Jamaika gegründet. Sie sind das langfristigste und beständigste Vocal-Trio in der jamaikanischen Musikgeschichte. Innerhalb der letzten 42 Jahre tourten sie weltweit und bereicherten die Massive mit süßen Klängen und conscious lyrics. Mit ihren souligen Harmonien und ihren einzigartigen Auftritten wurden the Mighty Diamonds schnell bekannt, als die junge Gruppe mit dem Motown Sound. Ihren ersten Tune „Shame And Pride“ nahmen sie 1973 bei Dynamic Sounds auf. Die ersten Hits, wie „Country Living“ und „Hey Girl“ entstanden bei Channel One. Nach einer US-Tour mit Toots & The Maytals unterzeichnete das Trio bei Virgin Records und veröffentlichte vier Studio Alben. Ihr Debut-Album „Right Time“ wurde zum Klassiker. 1982 wurde der Tune „Pass The Kutchie“ ein internationaler Hit. In ihrer langjährigen Karriere veröffentlichten sie 40 Alben, tourten weltweit in Europa, Japan und den USA und gehören auf Jamaika zu den Evergreens. Ihr unstrittiges Ansehen für einen stilvollen traditionellen, qualitativ hochwertigen Sound verhalf dem Trio zu Prominenz. The Mighty Diamonds sind seit jeher das Vorzeigemodell eines Reggae Harmony Trio.
Busy Signal "Sound ah big thing dem! Hotted, hotted, hotted... Buuuusyyyy" Im Windschatten dieses Schlachtrufs entert ein Mann die Bühnen der Dancehall-Welt, dem die Szene schon mit seiner Debüt-Single "Step Out" das Zeug zum nächsten Superstar des Genres attestiert. Geboren in Tivoli Gardens im Westen Kingstons beginnt Reanno Gordon seine Gesangskarriere, wie so viele seiner Landsleute, im Kirchenchor. Nach dem Gottesdienst hat Reanno jedoch lange nicht genug: Er singt im Kreise der Kumpels an der nächsten Straßenecke weiter. Reanno, dem ein Freund ob seiner Umtriebigkeit den Spitznamen Busy Signal verpasst, verlegt sich auf das weltlichere Repertoire seines Idols Bounty Killer, dessen Texte er komplett auswendig zu kennen behauptet. Ab etwa 2003, inzwischen auch mit eigenem Material im Gepäck, mischt Busy Signal die Dancehall-Szene auf. In den Reihen von Bounty Killers Alliance, in denen sich darüber hinaus die Kollegen Elephant Man, Mavado und Wayne Marshall finden, macht er unter den gestrengen Augen des bewunderten Mentors die ersten Karriereschritte. Internationale Aufmerksamkeit bescheren Busy Signal, der mittlerweile in den Line-Ups sämtlicher jamaikanischer Festivals von Bedeutung mitmischt, seine Singles "Step Out" und "Born And Grown" aus dem Jahr 2005. Das ebenfalls "Step Out" betitelte Debüt-Album, veröffentlicht auf dem eigenen Label Network Records, folgt im Frühjahr 2006. Themenvielfalt und Sprachgewalt beherrschen auch Busy Signals Schaffen. Innerhalb seiner Karriere veröffentlichte er drei Studio-Alben und eine Vielzahl an Big Tunes. (Laut.de)
Ijahman Levi
Ijahman Levi wurde 1946 in Manchester Parish, Jamaika als Trevor Sutherland geboren und ist ein Roots-Reggae-Musiker. Sein Debüt-Album „Haile I Hymn“ erschien 1978 beim Label Island Records. Seinen Künstlernamen Ijahman Levi erhielt er nachdem er zur Rastafari-Bewegung konvertierte, während er zwischen 1972 und 1974 im Gefängnis saß. Mit seinen Werken verbreitet er sowohl die Rastafari-Bewegung, als auch die Zwölf-Stämme-Israels-Lehre. Levi erlangte die Hochschulreife in Kingston. Dort nahm sich der Gesangslehrer Joe Higgs als Mentor seiner an. Seine erste Single „Red Eyes People“ nahm er im Alter von 13 Jahren bei Stranjah Cole für Duke Reid Productions auf. Nach dem Zusammenschluss mit seiner Band Vibrations trat er regelmäßig im Q-Club auf. Nach der Auflösung seiner Band stellte er 1966 Youth And Rudie And The Shell Shock zusammen, mit denen er bis zum Anfang seiner Solo-Karriere gemeinsam auftrat. Seine Karriere wurde unterbrochen, als er im Jahr 1970 verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. In dieser Zeit nahm er den Namen Ijehman Levi an und schrieb das Stück „Jah Heavy Load“. Als Levi im Jahr 1974 aus der Haft entlassen wurde, fand er Zuflucht im Rastafari-Haus in St. Agnes, dem Zentrum der Zwölf-Stämme-Lehre. 1975 nahm er „Jah Heavy Load“ für das Album „Man From Warika“ von Rico Rodrigues auf. Dies brachte ihm einen Plattenvertrag bei Island Records ein. Nach dem Erfolg seiner beiden ersten Alben, „Haile I Hymn“ und „Are We A Warrior“ gründete er im Jahr 1980 sein eigenes Label Tree Roots. Bis heute ist IJahman Levi als Musiker aktiv, tourt global durch die Lande und macht Halt beim diesjährigen Reggae Jam.
....ich denke mal, dass die gr0ßen Namen der aktuelleren Szene erst spät genannt werden..... Ich persönlich hoffe neben diesen Acts nach wie vor auf Dub!!!
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