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Kora, Mandarin Kasino, Hamburg, 2.11.2008
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Bands aus Neuseeland haben Konjunktur in Deutschland: Fat Freddy's Drop, The Black Seeds und Kora. Während die ersten beiden Bands sich mittlerweile einen Namen erarbeitet haben, betreten Kora ein wenig Neuland. In der Heimat sind sie gefeiert und auf jeden Fall weit entfernt von "no-names". Regelmäßig tauchen sie weit oben in den Charts auf, auch im benachbarten Australien. Das scheint allerdings nicht bis in die Hansestadt vorgedrungen zu sein. Das Konzert im Mandarin Kasino war zwar besucht, aber hätte durchaus mehr Publikum vertragen können. Doch können sich jetzt alle ärgern, die nicht da waren, denn die Band hat es mühelos geschafft, Genregrenzen zu sprengen und ihren eigenwilligen Sound auf die Bühne zu bringen. Wer Kora unter Reggae verbucht liegt weit entfernt von dem, was sie wirklich machen. Mag man es nennen, wie man will, aber zwischen Reggae, Funk, Rock, Drum & Bass erschaffen sie Musik für die Filme im Kopf. Und das ganz großartig!!! Text & Fotos: Stephan Sprave
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