Tasha T “Fire In Me” (Forever Music)

Obwohl sie dem Song eine soulvolle Seite gibt, ist sie keine der Damen, die textlich in die Soul- und R’n’B-Themenpalette einbiegen. “Fire In Me” ist lyrisch ein klassischer Roots-Song. Sie bezeichnete sich auf dem 2014er-Longplayer “Real Talk” als “Freedom Fighter” und zitierte Reden von Haile Selassie in den Texten. Mit ihrem eigenen Label RasVibe Records lobt sie sich wie folgt, und wie ich finde, zutreffend: “[…] fully explored instrumentals accompanied by lyrics that go deeper […]”. Sonderlich viel ist in den letzten Jahren nicht mehr erschienen. Womit ist Tasha T “busy”?

Die Songschreiberin aus Toronto (Kanada) hat sich an Europa angenähert und 2016 England für Konzerte bereist, nachdem sie zuvor nur in ihrer Heimat, in den USA und sporadisch mal auf Jamaika aufgetreten war. Ich wünsche ihr, dass sie es auch auf den europäischen Kontinent schafft. Gerne würde ich sie mal live sehen. Nebenbei hat sie einiges daran gesetzt, verschiedene Online-Präsenzen aufzubauen, was aber manchmal schleppend und ohne Inhalte vor sich geht. Eigentlich kann man sie nämlich als Produzentin buchen und können Musiker/innen sich von ihr beraten lassen.

https://soundcloud.com/tasha-t/sets/fire-in-me

Mit “Fire In Me”, bereits auf dem 2016er “Dub In Town Riddim” der belgischen Dub Town Records, hat sie es aufgrund des Mitte 2017 nachgeschobenen Videos in meine Single-Charts von 2017 geschafft. Und das sind die Auszeichnungen:

“Rastashock”-Singles des Jahres 2017: Platz #171 (Ranking) – Punkte wurden gesammelt in den Kategorien “Nordamerika” (1. Platz innerhalb der Kategorie: Best Tune Canada/USA/Mexiko – Region),  “Intensity” (6. Platz in dieser Kategorie). Pre-nominated ohne Gewinn war der Song auch für “Best Hiphop / R’n’B / Soul Song in a Reggae Context”, “Retro ’90er/Best Contemporary/Retro-Fusion”.

Links: https://forever-records.com/

http://www.tashatmusic.com/

https://myspace.com/dubtownrecords1

Philipp Kause

Philipp Kause

About Philipp Kause

Philipp hat Musikethnologie studiert und verschiedenste Berufe in Journalismus, Marketing, Asylsozialberatung und als kaufmännischer Sachbearbeiter ausgeübt – immer jedenfalls stellt er Menschen Fragen. Er lebt zurzeit in Nürnberg, wo er die Sendung „Rastashock“ präsentiert, die seit 1988 auf Radio Z läuft.