Dub Princess & Hotsteppa
Die Britin Dub Princess war schon ordentlich musikalisch unterwegs. Als Straßenmusikerin, auf den kleinen und großen Bühnen der Welt sowie als Gast bei so namhaften Produzenten und Musikern, wie Dreadsquad, Isaac Chambers, Dub FX und Sneaky Dread. Nach Hamburg hatte sie es bislang noch nicht geschafft. Mit ihrer schönen und markanten, am Soul geschulten Stimme ist sie genreübergreifend unterwegs.
Für die aktuelle Tour hat sie sich mit den Hotsteppas aus Bristol eine sehr versierte Band eingeladen, die schon als Backingband für Errol Dunkley, Ashanti Selah und Donovan Kingjay tätig war. Auch an diesem Abend im Knust haben sie eine sehr feine Performance hingelegt und edle Ska- und Reggae-Riddims für die Prinzessin gelegt. Satte, vorantrabende Basslines, ein gut pumpendes Schlagzeug, schöne Gitarrenparts und akzentuierende Keyboard-Passagen haben das Publikum begeistert.
Die sympathische Megumi Hope aka Dub Princess hat ebenfalls einen guten Abend erwischt und sowohl mit ihrer Präsenz als auch mit der überaus interessanten Stimme alle Anwesenden in den Bann gezogen. Mit Stücken, wie “Too Much Juggling”, “Fool For Love” (beide im Original von Dreadsquad produziert), “Mr. Answer Man” und der Ray Charles-Coverversion von “Night & Day”, gelang allen Beteilgten ein kurzweiliger, charmanter Auftritt. Danke auch an Dr. Miggy Brixton von Dubpressive HiFi für das allerfeinste Warmup-Set mitsamt Flötenspiel.
Text: Karsten Frehe, Fotos: Peter Stutz






















Danke für die Konzertkritik,sie beschreibt den Abend sehr zutreffend.Schade das nur ein paar Dutzend Konzertbesucher da waren,aber die haben es gefeiert.Vielleicht lag es an zu wenig Werbung und Vorankündigung (fehlte leider auch im Jamburg Kalender) Die Stimme und Ausstrahlung von Dub Princess und die spielfreudige Band haben fürs nächste Mal viel mehr Zuhörer verdient.
Hi Thorsten,
danke für deine Rückmeldung. Und ja, es war schade, dass wenige Zuschauer*Innen da waren. Die haben es allerdings wirklich gefeiert. Werbung lief eigentlich gut und üppig – auf Insta zum Beispiel, im Netzt (Knust und IrieItes.de) etc.. Lag vielleicht daran, dass Dub Princess noch wenig bekannt ist…. Oder daran, dass sich das Ausgehverhalten seit Corona mächtig verändert hat (kaum jemand kauft noch Tickets im Vorverkauf und/oder lässt sich auf Neues ein z.B.). Naja, diejenigen, die nicht da waren, haben auf jeden Fall etwas verpasst.