Kabaka Pyramid
“Rebel Music – The Lyrics Tape”
(Ghetto Youths International – 2026)

Fünfzehn Jahre nach seinem Debutalbum „Rebel Music“ und vier Jahre nach seinem Grammygewinn mit „The Kalling“ meldet sich Kabaka Pyramid mit einem neuen Longplayer zurück und erfreut seine Fans mit einem kraftvollen Album das nahtlos an die Qualität des Vorgängers anschließt. „Stand Firm“ der erste Song wird eingeleitet durch Peter Tosh, der erst Mal darauf hinweist, dass Reggaemusik die Wurzel jeder Musik ist, gefolgt von Kabaka Pyramid, der gemeinsam mit Pressure Busspipe eine Tirade gegen das weiße Babylonsystem loslässt und den Widerstandsgeist der Rastas beschwört. „From Weh Day“ legt mit fettem Hip-Hop-Beat und Dancehallbassline nach. In „Rebel Music (I´m Back)“ gibt er einen Rückblick auf seine Karriere und seine Einflüsse durch Artists wie Wu Tang Clan, 50 Cent, Tupac Shakur oder Chronixx. „Cyaa Cool Di Fyah“ feiert auf einem kräftigen Hip-Hop-Beat den Kampf von Rasta gegen das System und schwurbelt bis der Aluhut glüht gegen Impfungen und geheime Organisationen die Krankheiten kreieren, um Bill Gates Impfprojekt zu bereichern. Entspannter wird es mit der Liebesballade „My Baby“ oder der Lobeshymne „Rotation“, in der es mit einer treibenden Bassline um die vereinigende Kraft von Reggaemusik geht. Mit „Roll Up“ kommt dann auch das obligatorische Loblied auf Ganja mit schönen Übergängen von Nyabinghi-Drums und Hip-Hop-Beats und zum Abschluss wird mit „Action“ wieder der Kampf der Rastas gegen die Lasterhaftigkeit des Babylonsystem gepriesen. Sehr gelungen ist auch das Artwork des Albums, das optisch an „The Kalling“ anknüpft. Kabaka Pyramids neues Album wird seinem Titel „Rebel Music – The Lyrics Tape“ recht und überzeugt mit einem soliden Mix aus Hip-Hop und Reggae.

Peter Stutz

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