The Human Rights
“One People”
(The Human Rights – 2025)

„One People“ ist das vierte Album der Band aus Toronto/Kanada und präsentiert überwiegend modernen Rootsreggae mit fetten Bläsersätzen, eingängigen Melodien und viel Consciousness. Die 2007 gegründete Band ist eine der führenden Rootsbands in Nordamerika und wurde in der Vergangenheit auch von vielen jamaikanischen Artists wie The Wailers,Beres Hammond, Gregory Isaacs oder Sanchez als Opener gebucht. Für eine guten Sound sorgen auf dem neuen Album der Producer Sean „Protourman“ Richards und als Mixer Dubmatix und Jeff O´Luge Holdipp.

Los geht es mit dem flotten „Life Is The Thing“ in dem der Leadsänger Tréson, unterstützt durch den Toaster Bernie Pitters ein Loblied auf das Leben singt. „Leave It Alone“, „All Been There Before“ überzeugen mit schönen Bläsersätzen, Rockgitarren und abwechslungsreichen Melodien. Das Instrumental „Pitters Skank“ startet mit verhallten Bläsern und lässt dann den Musikern viel Raum auf der treibenden Bassline ihr Können unter Beweis zu stellen. „Roxham Road“ beschäftigt sich mit der aktuellen Fluchtproblematik und den Gründen, warum viele Menschen ihre Heimat aufgeben müssen. Auf „Rasta A Rasta“, basierend auf dem Riddim von Horace Andys „Every Tongue Shall Tell“, hebt der Toaster Kairo Mc Lean den Unterschied zwischen Rastas, Dreadlocks, sowie Slackness hervor und „Jah Reign“ lobt die Herrschaft Jahs. Den Abschluss macht „The Seeds We Sown“ mit einem von Lauren Barnett gesungenen Loversrock-Tune. Mit „One People“ haben The Human Rights ein abwechslungsreiches Album abgeliefert, das jedem Rootsfreund ein paar schöne Tunes zu bieten hat.

Peter Stutz

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here