The Rocksteady Conspiracy
“In Vain”
(Aggrobeat/Canana Records – 2026)

Es gibt Bands, die halten die Fahne des originalen Sounds an Orten, die nicht unbedingt Hochburgen dafür sind hoch. Die österreichisch/italienische Band Rocksteady Conspiracy ist ein Garant für wunderbare Veröffentlichungen und Konzerte. Das vorliegende Album ist ein weiterer Beweis dafür. 10 Tracks zwischen Rocksteady, was jetzt keiner vermutet hätte, Roots und Dub. Wobei man die Dubs wirklich extra erwähnen muss, weil es eben nicht nur Rocksteady ist, sondern gerade das letzte Stück “Waterwalkin’ Dub” auch mal locker aus irgendeinem verrauchten Studio des Jamaika der 70 er Jahre kommen könnte. Da sind Liebhaber am Werk und vermutlich ist das Studio schon auch recht verraucht. “What Can I Do” ist Rocksteady auf der absoluten Topebene des Genres, was wenige Bands hinkriegen. Mindestens auf dem Niveau von Magic Touch oder Intensified! Da ist soviel Liebe drin, dass erwischt einen richtig. Derzeit gibt es die LP nur als Download, aber ab dem 13. Juli gibt es sie auch auf schwarzen Gold. Beides gut, weil das eine von den Platten ist, die man dringend hören sollte , wenn das Leben gerade nicht so easy ist – danach wird es besser sein!

Georg von Ungern-Sternberg

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