Zoe Mazah
„Till Then“
(Gwari Music – 2024)

Mit „Till Then“ präsentiert die in Liberia geborene und in Süddeutschland aufgewachsene Musikerin ihr mittlerweile fünftes Album mit zehn Songs und zwei Dubversions. Nachdem sie in der Vergangenheit schon mit namhaften Künstlern wie Ky-Mani Marley, Laith Al-Deen oder Alborosie zusammengearbeitet hat, sind auf „Till Then“ mit Randy Valentine, Josh David und Quan Nelson wieder einige gelungene Kooperationen zu hören.

„A Better Place“ und der Titelsong „Till Then“ starten das Album mit traditionellem Rootsreggae, satten Bläsern, kräftiger Bassline und einer schönen Melodie, die an Größen wie Marcia Griffiths oder auch Susan Cadogan erinnert. „Dear Almighty“ mit Quan Nelson als Gesangspartner beschäftigt sich mit den aktuellen globalen Krisen, gefolgt von der Liebesballade „Te Quiero, Te Amo“ mit Josh David. Das nächste Highlight, ist das mit schönen Westerngitarren unterlegte „Tonight“ mit Randy Valentine, bei dem man sich ein wenig in die Siebzigerjahre versetzt fühlt. Mit dem flotten Ska „So Alive“ wird es dann Zeit das Tanzbein zu schwingen bevor mit „Under Water“ eine weitere wunderbar schmachtende Reggaeballade kommt. Nach dem nur mit akustischer Gitarre begleitetem „Echo Of Life“ wird es mit dem von einem Dancehallbeat unterlegten „Heaven In Your Eyes“ moderner. Bevor die beiden Dubversions von „Te Quierro, Te Amo“ und „So Alive“ das Album abschließen gibt es mit „Watch Your Steps“ einen steppaslastigen Track, der von dem Japaner Hak Toja mit der Melodica untermalt wird. Mit „Till Then“ ist Zoe Mazah ein facettenreiches Rootsalbum gelungen, das aber leider nur als Download erhältlich ist.

Peter Stutz

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