I-Fire & Friends

Eine gute Tradition! Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Hamburger Band I-Fire feiert den FIREabend im Gruenspan. So auch in diesem Jahr an einem nasskalten Abend an der Elbe. Als Gäste waren Jon Moon und Guacáyo zu Gast.

Jon Moon eröffnete das Programm mit einem sehr angenehmen und überzeugenden Set. Hierfür hatte er sein Equipment so eingerichtet, dass er als Alleinunterhalter agieren konnte: mit Keyboard, Posaune und Gesang sowie den Spuren seiner Tracks auf dem Mischpult, damit er live ein wenig dubben konnte. Mutig und selbstbewusst führte er so durch ein etwa 35minütiges Set und präsentierte äußerst charmant Tunes, wie “Live That Life” und “Brighter Day”. Der in Berlin ansässige Künstler hat sich damit amtlich in Hamburg angemeldet und wird vielen Besucher*Innen auf jeden Fall positiv im Gedächtnis bleiben!

Mit Guacáyo war an diesem Abend eine weitere Hamburger Band am Start, die sich seit ihrem ersten Auftritt beim FIREabend 2018 auch überregional in Tausende von Herzen gespielt hat. Eine quirlige, vielseitige Band, die auch an diesem Abend Fans in den Reihen des Publikums hatte, die Songs, wie “Yu”, “Lady”, “Never Die”, “Eyes Wide Shut” und – na klar – “Lady”, mitsingen und feiern konnten. Wieder einmal bezirzte vor allem die charmante Sängerin Sophie alle Anwesenden.

I-Fire tat am Ende des Abends das, was man von ihnen kennt und erwartet: Power-Party-Reggae mit viel Druck und Bewegung. “Der Bass Schiebt”, “No War”, “Policeman A Pass”, “Ich Brauch Nicht Viel”, die neue Single “Nice & Sweet” und “Dabadubade” (wie immer als letzte Zugabe) waren nebst anderen kraftvollen Tunes dabei. Sauber in Szene gesetzt von der exquisiten Band sowie den Sängern Robert „Raw“ Schlepper, Fritz „Free“ Kschowak und Nils „Dub-Ill-You“ Wieczorek. Und weil manchmal Weniger mehr ist, gab es zwischendurch und am Ende schöne Dubeinlagen, die Frezel (Hibration Soundsystem) mit Effekten veredelt hat. Bitte in Zukunft noch mehr davon! Last but not least seinen noch DJ Lars Vegas und Selecta Ahoi genannt, die mit ihren Selections das Rahmenprogramm souverän gestaltet haben.

Text und Fotos: Karsten Frehe

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