Bereits 2022 hat sich Steve Vibronics mit Mafia & Fluxy zusammen getan und “Vibronics Meets Mafia & Fluxy In Brixton” veröffentlicht. Die Kombination von analog aufspielenden, extrem versierten Musikern mit den Skills von Vibronics war schon immer ein Hinhören wert. So auch bei diesem Album.
Aktuell liegt eine weitere Zusammenarbeit dieser UK-Größen vor. “Chant Down Babylon” heißt der Tune, den Joseph Lalibela zum Besten gibt. Der Riddim ist sehr tight gespielt und mit schönen Bläsern verziert. Kein Steppers, wie oft bei Vibronics, sondern erdiger Roots Reggae. Inhaltlich greift Joseph Lalibela tief in die altbekannte, abgehangene Reggae-Lyrics-Kiste, was etwas schade ist, denn es gäbe aktuell deutlich konkretere Themen, die man hätte aufgreifen können.
Auf der B-Seite, wer hätte das gedacht, gibt es eine sehr feine Dub-Version. Hier zeigt Vibronics, wofür er bekannt ist: einen eleganten, aber zugleich kräftigen Umgang mit Klang und Effekten. So ich eine Seite für eine Selection vorziehen müsste, wäre es auf jeden Fall die Version. Alsbald soll übrigens mit “Ancient Breeze” ein komplettes Album folgen. Man darf also durchaus gespannt sein.
Karsten Frehe














