Lasai & DubFact
“Hamelin Flute” – 7 Inch
(Mental Stamina Records – 2026)
Mental Stamina Records ist ein französisches Label, das seit 2019 immer wieder mit feiner Musik aufwartet. Dabei sind Reggae und Dub die Basis des fein ausgewählten Outputs – daneben aber auch Veröffentlichungen, die den Bogen weiter spannen. So z.B. das interessante Album “Vida” von Mafia Matou” mit vielen globalen Sounds, die irgendwo zwischen Brasilien und dem Balkan angesiedelt sind.
Aktuell liegt eine neue 7 Inch vor auf der Lasai aus Spanien mit dem in Lyon ansässigen, französischen Produzenten DubFact kooperiert. Beiden ist mit “Hamelin Flute” ein richtig guter Wurf gelungen. “Hamelin Flute”? Da war doch diese Sage aus Hameln mit den Ratten, Kindern und so…. Dazu heißt es im Info (frech mit Google übersetzt): “‘Hamelin Flute’ ist ein verspielter Wohlfühlsong, der von der Legende des Rattenfängers von Hameln inspiriert wurde. Das Stück nutzt die ikonische Flöte als Metapher für einen unwiderstehlichen Rhythmus, der die Menschen in seinen Bann zieht und zum Tanzen animiert – eine unterhaltsame und unbeschwerte Anspielung auf die ursprüngliche Erzählung. Anstatt die Geschichte einfach nachzuerzählen, interpretiert der Song ihre Magie musikalisch neu und feiert die Kraft eines ansteckenden Grooves, der jeden Hörer sofort fesselt”.
Die Version auf der A-Seite ist deutlich langsamer angelegt als der Steppers Mix auf der Flipside. Der Riddim trabt gemächlich voran und die Lyrics beginnen mit einer äußerst tiefer gelegten Stimme bevor Lasai mit seiner originalen Stimme in einem dezenten Grime-Style zu hören ist.. Ein klasse Tune auf jeden Fall!
Auf der B-Seite geht es nach einem kurzen, sanften Anfang in den Galopp über, ohne allerdings in dumpfes Geballer abzugleiten. “For exclusive sound system use” steht passenderweise auf dem Label. Das kommt gut hin, obwohl beide Tracks auch gut zuhause auf der heimischen Anlage zu genießen sind. Digital gibt es noch zwei weitere Riddim-Mixe dazu. Das Mastering haben Danny T & Tradesman übernommen. Tipp!
Karsten Frehe














